Johanne in Nicaragua

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Mein sechster Erfahrungsbericht ist fertig! 6.5.2011

Viel Spaß beim Lesen! Ich freue mich wie immer auf euer Lob, eure Kritik, eure Fragen.

Grüße aus Nicaragua!
Eure Johanne

Mein Bericht über meine Projektarbeit in Granada ist fertig! 3.3.2011

Lange hat es gedauert - mittlerweile bin ich schon seit über einem Monat zurück in Nueva Guinea. Endlich könnt ihr erfahren, was genau ich in Granada gemacht habe. Viel Spaß beim Lesen!
Ich freue mich wie immer auf euer Lob, eure Kritik, eure Fragen.

Con un abrazo grande de Nicaragua!
Eure Johanne

In meinem vierten Erfahrungsbericht erzähle ich euch von meiner Reise durch Nicaragua ... 21.2.2011

... lasst euch verwöhnen von schönen Bildern und Einblicken in das Land der tausend Gesichter. Da ich im Dezember und Januar in Granada in der escuela comedia gearbeitet habe, kommt dieser Bericht nun etwas verspätet. Ich hoffe ihr habt schon sehensüchtig darauf gewartet und freut euch nun umso mehr :)!
Mein Bericht über die Arbeit in der escuela comedia folgt in Kürze!

Mit sonnigen Grüßen aus dem Land der Vulkane!
Eure Johanne

Und auch der dritte Erfahrungsbericht steht bereit! 29.11.2010

Liebe Freunde,
Ich bin den nächsten Monat in Granada und werde dort in der escuela comedia arbeiten. Danach reise ich durch Nicaragua. Ab Ende Januar bin ich dann wieder regelmäßig per Mail zu erreichen.

Saludos de Nicaragua :)
Eure Johanne

Mein zweiter Erfahrungsbericht ist im Netz! 27.10.2010

Auch diesmal freue ich mich wieder über Rückfragen, Kritik, Lob oder was auch immer ihr zu meinem Bericht loswerden möchtet! Schreibt mir einfach!!!

Achja - Fotos habe ich auch endlich mal wieder aktuellere hochgeladen. Viel Spaß beim Anschaun!

Mit sonnigen Grüßen aus Nicaragua,
Eure Johanne

Der erste Erfahrungsbericht steht online! 25.09.2010

Es ist so weit: Mein erster Bericht aus Nicaragua wartet darauf von euch gelesen zu werden! Schaut einfach bei "Erfahrungsberichte" rein und klickt euch durch! Solltet ihr über den Bericht hinaus noch Fragen haben, meldet euch bei mir - ich freue mich auf jeden Fall über Rückmeldungen. Dann weiß ich nämlich, dass sich die viele Zeit, die ich in diesen Bericht gesteckt habe, auch gelohnt hat :)!!

Eure Johanne

Abflug von Düsseldorf & meine ersten Tage in Nicaragua (On Arrival Training in Masaya)

Am Donnerstag den 19. August ging es endlich los: Um 13.40 starteten wir elf Freiwilligen mit dem Flugzeug gen Miami. Elf unbequeme Stunden, die wir größtenteils schlafend auf dem Steinboden am Flughafen verbrachten, hatten wir dort Aufenthalt. Dann endlich, um 5.50 a.m. Ortszeit Miami, stiegen wir in die Höhe - auf ins Land der Vulkane. Das war wohl der schönste Flug und der perfekte Start für den Start ins Neue: Wir flogen mit dem Sonnenaufgang! Zwei Stunden, so als wäre die Zeit einfach mal stehen geblieben, durften wir dieses Naturschauspiel von den besten Plätzen aus, nämlich Mitten im Himmel, genießen!

In Managua angekommen wurden wir von Rolf, meinem Projekt Vorgänger abgeholt. Kaum hatten wir die Füße auf nicaraguanischem Boden gesetzt, wurden schon die Laptops ausgepackt, um das W-Lan am Flughafen zu nutzen und Familie, Bekannten und Freunden die ersten Grüße aus Mittelamerika zu senden. Das ist schon merkwürdig, da bin ich mal am anderen Ende der Welt und schon nach 24 Stunden habe ich wieder Kontakt nach Hause - da merkt man fast garnicht, dass man überhaupt weg ist.

In Masaya hatten wir dann unser OAT (On Arrival Training). Hundemüde wie wir am Freitag dort ankamen, haben wir erstmal den ersten Tag zum schlafen und chillen genutzt. An die Hitze hier müssen wir uns echt noch gewöhnen. Mir persönlich war das garnicht so bewusst, dass mir das so zu schaffen macht. Hier klebt man eigentlich die ganze Zeit, weil der Schweiß einem nahezu immer aus den Poren steigt. Umso schöner ist es dann wenn es anfängt zu regnen: Maja und ich (eine meiner Mitfreiwilligen, die aber in Masaja arbeitet) sind am ersten Tag wie zwei kleine Kinder schreiend und tanzen im Regen rumgerannt - das ist einfach so krass: Die Strasse wird von einer Minute auf die andere zu einem einzigen Sturzbach. Bis Dienstag verbrachten wir dann also in Masaja mit hilfreichen Workshops von unseren Vorgängern. Das hat wirrklich total gut getan aus erster Hand nochmal die wichtigsten Dinge auf die wir in unserem Jahr Acht geben müssen, zu hören. Und natürlich so nette und coole Leute kennenzulernen - sehr schön war das!

Seit Dienstag 24.8.2010 sind wir vier, Jonas, Sven Katharina und ich, nun in Nueva Guinea. Heute durften wir zum erstenmal die emJAC (die escuela montessorí) sehen. Meine Vermutung hat sich bestätigt: Sie ist wirklich so schön und herzlich wie ich sie mir vorgestellt hatte :)

So Amigos, so viel von meiner Seite. Zu viel möchte ich euch noch nicht im voraus erzählen, schließlich sollt ihr ja dann auch noch meinen Erfahrungsbericht am Ende des Monats lesen. (den ersten wird es Ende September geben, schätze ich mal)

Hasta pronto amigos alemanes (oder wie wir hier genannt werden: "cheles" = "Milchgesichter")

Eure Johanne

Vorbereitungsseminar in Darmstadt – Jugendhof Bessungerforst: 25.7.-8.8.

Mach`s mal anders“ - Unter diesem Motto traten wir knapp 80 Freiwilligen des Jahrgangs 2010/2011 am 25. Juli 2010 unser 14 tägiges Vorbereitungsseminar im Jugendhof Bessungerforst in Darmstadt an: Nun bin ich wieder zu Hause und sehe nach dieser intensiven Vorbereitung umso entspannter meinem Abflug am 19. August, nach Nicaragua, entgegen. 
Als „intensiv“ kann man dieses Seminar wahrlich bezeichnen: Neben interessanten Vorträgen über formale Themen wie „Versicherung im Ausland“, „Notfall Management“, oder „Finanzen“ durften wir Freiwilligen den ganzen Tag über an Workshops teilnehmen. Das Ziel dieser Workshops bestand vor allem darin, uns einen Einblick an Situationen zu verschaffen, die uns während unseren Einsatzes erwarten könnten. Hierbei ging es vorwiegend um die Frage „Was bedeutet für mich interkulturelle Kommuniktaion, und wie kann ich selbst „Brücken bauen“ um ein Verständnis zwischen einer mir fremden und meiner eigenen Kultur zu ermöglichen?“.

Nur was bedeutet eigentlich „Kultur“? Welche Unterschiede kann es zwischen verschiedenen „Kulturen“ überhaupt geben? Und was bedeutet das für mich, ein und das selber Thema auf einmal aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu lernen? Referenten wie Leonel Brug, der Auslandskorrespondent der TAZ, Andreas Zumach, die Erziehungswissenschaftlerin und Kolonial-Rassismusforscherin, Aretha Schwarzbach-Apithy, gaben uns Denkanstöße, um diese Fragen kritisch zu hinterleuchten. So ergaben sich ausgiebige Diskussionen darüber, inwiefern wir Freiwilligen mit unserem Einsatz zu einer interkulturellen Kommunikation beitragen, und inwieweit dies nicht nur uns, sondern auch dem entsprechendem Land zu Gute kommt.

Eine gute Vorbereitung für ein Jahr im Ausland ist wichtig. Und die habe ich defintiv in diesen letzten zwei Wochen bekommen. Doch was für mich eigentlich noch wichtiger ist, ist eine Begleitung/Betreuung während meines Jahres zu haben, neben der ich mich sicher und geborgen fühle, Menschen zu haben, denen ich vertrauen kann. Der Samen dafür ist nun gesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass während meines Jahres daraus besondere Pflanzen wachsen werden :)!!!

Praktikum an meiner alten Montessori Schule in Forchheim 14.-25.6.2010

Direkt nach meiner mündlichen Abiprüfung ging eigentlich schon das Praktikum in meiner ehemaligen Grundschule, der Montessori-Schule in Forchheim, los. Für mich war das insofern total schön, als dass ich dort endlich mal wieder Lehrer getroffen habe, die mich persönlich kennen und die sich wirklich für mich als Menschen interessieren (und nicht nur als Schüler). Ja, schon allein deswegen hat mir diese Zeit gut getan. Aber nicht nur dafür war das Praktikum wichtig. Ich hab viel im Unterricht zu- und abgeguckt. Außerdem konnte ich mal ein wenig reinspühren was mir so an Altersklasse und Fach Spaß machen würde, zu unterrichten. An dieser Stelle muss ich einfach nochmal davon schwärmen, wie wunderbar doch jahrgangsübergreifende Klassen sind: Die Grundschulklassen in der Montessori-Schule sind nämlich gemischt von 1.-4. Klasse. Das bedeutet, dass also Erst- bis Viertklässler größtenteils gemeinsam unterrichtet werden (bzw. sich eigenlich eher gegenseitig unterrichten). Die kleinen nehmen sich dadurch ein Vorbild an den Großen, sie eifern ihnen eher nach, als dass sie es als „uncool“ oder „streberhaft“ ansehen, wenn die (mal) mehr wissen als sie. Die Großen wiederum genießen das natürlich total, eine Vorbildfunktion darzustellen. So kommt es oft dazu, dass nicht der Lehrer, sondern ein Viertklässler einem Erst- oder Zweitklässler irgendetwas erklärt. Und ich meine, lernt man denn nicht eh für sich am besten, in dem man es jemand anderem erklärt?

Außerdem habe ich ein Schulplenum miterleben dürfen. Das war auch super spannend. Zu sehen, wie sich Kinder im Alter von 6-10 Jahren selbst organisieren können ist einfach toll: Die Schulsprecher (Viertklässler) haben die Diskussion geleitet. Im Allgemeinen ging es darum, was die Schüler für Verbesserungsvorschläge für den Schulalltag haben. Oder aber auch darum, konkrete Probleme zu besprechen, wie z.B. die Regelung, ob es erlaubt sein soll, auf Bäume zu klettern, wenn diese davon kaputt gehen. Bei dem Plenum hielten sich die Lehrer eigentlich so weit es ging raus. Sogar Erstklässler haben sich getraut, sich vor die ganze Schülerschaft hinzustellen und ihr Anliegen kund zu tun. Ist das nicht cool :) ?

Und das Beste zum Schluss: Ich habe eine Patenklasse für die emJAC gefunden! Die Rubinklasse. Das ist auch wieder eine jahrgansübergreifende Klasse. In diesem Fall aber keine Grundschul- sondern Hauptschulklasse, also von 7.-9. Klasse. Mit den Schüler dieser Klasse wird es dann einen direkten Austausch mit einer (Englisch) Klasse der emJAC geben. Was genau dabei herauskommen soll, steht noch nicht fest. Das ergibt sich dann, wenn ich dort bin. Ein paar Ideen steh aber schon im Raum: Eine Skypekonferenz der beiden Klassen, Päckchenschicken an Weihnachten, ein Film über das jeweilige Land, die Schule oder die Kultur drehen u.v.m.!!


 

Soliaktion an der Bergkirchweih in Erlangen 25.-27.5.2010

Drei Abende Spendensammeln mit Dani und Lukas am Berg! Zu dritt haben wir dort sagenhafte 1050,47 Euro gesammelt!! Wie das? Mit der T-Shirt Aktion „Dein Name am anderen Ende der Welt“ - Hier durften die Leute gegen eine kleine Spende auf unseren (selbstbemalten) T-Shirts unterschreiben. Die nehmen wir dann jeweils mit in unser Projekt (Dani geht nach Argentinien in ein Sportsozialprojekt, Lukas auch nach Nicaragua in ein Straßenkinderprojekt). Von großem Vorteil war natürlich, dass die Leute an der Krichweih sowieso schon guter Laune waren und so gerne für ein, zwei Euro Spende auch mal kleine Kunstwerke auf unseren T-Shirts hinterliesen – ob das wohl am Alkohol lag :) ? Die Aktion hat sich meiner Meinung nach nicht nur Spenden mäßig gelohnt: Die Erfahrung, wildfremde Leute anzuquatschen und die dann auch davon zu überzeugen, für deinen Freiwilligendienst zu spenden, wars schon allein Wert. (achso: „Soliaktion“ deswegen, weil die gesammelten Spenden nicht in unseren eigenen Spendentopf fließen, sondern dem Spendentopf unseres Jahrgangs zu Gute kommen. Davon werden dann beispielsweise Freiwillige gefördert, deren Stellen nicht vom Weltwärts-Programm mitfinanziert werden (also z.B. Stellen in Palästina oder Guatemala).)

Vortreffen in Heidelberg 12.-16.5.2010

Vom 12.-16.05. fand in Heidelberg das Vortreffen unseren Freiwilligenjahrganges 2010/2011 statt. Hauptziele dieser fünf Tage waren die konkrete Projektzuteilung und die Findung der WG-Partner. Außerdem gab es super interessante Workshops und aller Hand Kennenlern Spielchen. Ein weiterer wichtiger Punkt war das Freiwilligen-Plenum: Dieses Plenum wurde abgehalten , um darüber zu entscheiden, wie wir Freiwilligen mit der Kürzung der Fördergelder durch die Bundesregierung umgehen möchten. Die Bundesregierung hat Ende April die Fördermittel für Freiwilligendienst im Ausland gekürzt. Das beudetet dass statt 80 Stellen nur noch 50 finanziell unterstützt werden und somit fast 1/3 der Freiwilligenstellen die Ausreise im Jahr 2010 verwährt ist. Doch mit einer fast absoluten Mehrheit haben wir Freiwilligen beschlossen, uns gegenseitig zu helfen. Nach dem Motto "Einer für alle, alle für einen"versuchen wir also gemeinsam das entstandene Spendenloch zu stopfen. So kommt auf jeden Freiwilligen ein Betrag von ca. 4000 €, den es gilt durch Spenden bis Ende August zu erreichen. Damit sind wir noch mehr auf Eure Unterstützung angewiesen!

Basteltag am Ökofest in Herzogenaurach 21.4.2010

Etwa ein Monat später (nach meiner Israel Reise – IDEC (international democratic education congress)) stand dann die zweite Spendenaktion an: Diesmal zusammen mit Dani, die im August auch mit der W.I. nach Argentinien geht. Gemeinsam haben wir einen Stand am Ökofest in Herzogenaurach aufgebaut, wo die Kinder gegen eine kleine Spende Origami Schachteln basteln oder Freundschaftsbänder machen konnten. Schöner Tag, vor allem weil ich mal wieder alt bekannte Gesichter aus Herzogenaurach gesehen habe. Spenden technisch war der Tag leider nicht so erfolgreich (80 Euro).

 
 
 

 
 

Benefizabend im „la barca“ 28.03.2010

Am Sonntag den 28.03.2010 fand meine erste Spendenaktion statt: Ein „Nicaragua-Abend“ in der spanischen Tapasbar „la barca“ in Erlangen. Dort stand ich bis vor kurzem selbst noch hinterm Tresen. Meine hochgeschätzte Chefin war so begeistert von meinem Vorhaben, ein Freiwilligendienst in Nicaragua zu machen, dass sie mich dabei unterstützen wollte. Und so kam eines zum anderen: Am Sonntag den 28.März gab es dann also in der Schiffstr. 12 bei nicaraguanischen Spezialitäten und karibisch guter Musik den ersten Vortrag von mir über mein Freiwilligendienst. Die Einnahmen für das Essen und ein Teil der Getränke wurden dann gespendet: Insgesamt 51o Euro!!! Danke nochmal an dieser Stelle vor allem Maria und Ruth die mir mit ihren nicaraguanischen Kochkünsten eine große Hilfe waren und natürlich an Sabine, meine Chefin, die diesen Abend erst möglich gemacht hat!




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